Haustierglück: Sicher durch den Winter

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Baby, it’s cold outside! Während der Saison geben Gesundheitsexperten viele Ratschläge, wie man Winterunfälle und -verletzungen vermeiden kann – von Verschüttungen auf dem Eis bis hin zu Herzinfarkten beim Schneeschippen – nur dürfen wir unsere vierbeinigen Gefährten nicht vergessen. Haustiere können herzlicher sein als ihre haarlosen menschlichen Betreuer. Stellen Sie aber sicher, dass Ihre Tierhalter potenzielle Wintergefahren verstehen und wie sie ihre Haustiere zu dieser Jahreszeit glücklich, gesund und sicher halten können.


Ein Quäntchen Prävention

Bevor die volle Kraft des Winters einsetzt, empfehlen Sie Ihren Kunden, diese Präventivmaßnahmen zu ergreifen:

  • Bringt sie rein: Die American Veterinary Medical Association schlägt vor, dass Tiere vor dem Winter eine tierärztliche Vorsorgeuntersuchung haben, sofern sie in diesem Jahr noch nicht untersucht wurden. Kaltes Wetter kann Krankheiten wie Arthritis verschlimmern.
  • Halsbänder nochmals überprüfen: Die Auswirkungen kalter Temperaturen auf ein verlorenes Haustier können verheerend sein. Tierhalter müssen sicherstellen, dass ihre Haustiere mit Mikrochips versehen sind, mit aktuellen Tags und Halsbändern in gutem Zustand.
  • Haustier sicher im Innenbereich: Da jeder mehr Zeit im Inneren verbringen wird, stellen Sie sicher, dass Medikamente, giftige Lebensmittel und Chemikalien weggeräumt werden. Achten Sie auch auf Dekorationen, die umgestürzt werden und ein Feuer entfachen können.
  • Sei auf alles vorbereitet: Schneestürme, Eisstürme und Stromausfälle passieren. Familien sollten Notfallkits haben, die auch Lebensmittel, Wasser und verschreibungspflichtige Medikamente (im Wert von mindestens einer Woche) für ihre pelzigen Freunde enthalten.

Wandern im Winter Wonderland

Während Hunde noch für die tägliche Bewegung raus müssen (und viele lieben es, im Schnee zu toben), sollten Ihre Tierhalter folgendes beachten:

  • Die Liebsten an der Leine halten: Paws.org warnt davor, dass im Winter mehr Hunde verloren gehen als in jeder anderen Jahreszeit. Sie können ihre Geruchswege verlieren und desorientiert werden, was sie in Panik versetzt und davonlaufen lässt.
  • An einen Mantel denken: Die kurzhaarigen, dünneren oder kränkeren unter unseren Begleitern benötigen möglicherweise eine zusätzliche Schutzschicht gegen die Kälte.
  • Pfotenschutz nicht vergessen: Entfernen Sie Salz,Schneekristalle und Schlamm sofort nach der Rückkehr nach Hause (inkl.Überprüfung auf Risse oder Blutungen) und halten Sie das Haar zwischen den Zehen getrimmt, um Ablagerungen zu vermeiden. Eine Schicht Vaseline auf den Pfoten kann den Schutz vor Spaziergängen verstärken. Vergessen Sie nicht, es danach abzuwischen.
  • ACHTUNG – vom Eis wegbleiben: Vermeiden Sie es, auf gefrorenen Teichen, Seen oder Flüssen zu laufen. Es ist sowohl für den Menschen als auch für unsere besten Freunde gefährlich. Der Instinkt, ein Haustier zuretten, wenn es durch Eis fällt, kann tödlich sein.

In Innenräumen ist es am besten

Hunde und Katzen sollten beide im Winter im Haus gehalten werden, mit einem warmen, zugfreien Schlafplatz. Sie sind anfällig sich zu erkälten und zu unterkühlen, genau wie wir. Wenn Ihr Tierhalter einen Outdoor-Hund hat, stellen Sie sicher, dass der Hund Zugang zu Unterkünften,nicht gefrorenem Wasser und dicker, trockener Bettwäsche hat. Genau wie im Sommer sollten Besitzer ein Haustier niemals allein im Auto lassen!

Proaktiv gegen Frostschutzmittel vorgehen

Frostschutzmittel ist für Haustiere tödlich, auch in kleinen Mengen, und Tiere werden von seinem süßen Geschmack angezogen. Reinigen Sie verschüttete Flüssigkeiten sofort und verwenden Sie Produkte, die Propylenglykol anstelle des herkömmlichen Ethylenglykols enthalten. Das Abwischen von Pfoten, Gliedmaßen und Bäuchen nach einem Spaziergang ist eine gute Praxis, um Frostschutzvergiftungen und die gefährlichen Chemikalien im Salz und anderen Enteisungsmitteln zu vermeiden.

Auf ungebetene Passagiere achten 

Katzen (Haustiere mit Garagenzugang oder Streuner) sind dafür bekannt, sich unter Autos zu verstecken, in Radkästen zu kriechen und sich sogar an Motoren zu kuscheln, um im Winter warm zu bleiben. Schauen Sie sich um um zu sehen, ob sich eine Katze um Ihr Fahrzeug herum aufhält.

Vermeiden Sie zu viel Genuss zu den Feiertagen

Unsere Taillen haben die Tendenz, sich im Winter zu vergrößern, und die Taillen unserer Haustiere können es auch! Ermutigen Sie Ihre Tierhalter, das Gewicht und die Nahrungsaufnahme ihres Haustieres zu überwachen, während dieses im Winter weniger aktiv ist, und fragen ihn, ob es Fragen zum Kalorienbedarf für seinen Vierbeiner gibt.

Die Warnungen frühzeitig erkennen 

Stellen Sie sicher, dass Ihre Tierhalter folgende Warnzeichen der Unterkühlung bei ihrem Haustier erkennen, wenn es sich in der Kälte im Freien aufgehalten hat:

  • Schwacher Puls
  • Erweiterte Pupillen
  • Jammern, extremes Zittern oder verlangsamte Bewegung
  • Stupor oder Bewusstlosigkeit
  • Körpertemperatur unter 35 Grad Celsius

Unterkühlung kann Koma, Herzprobleme oder Nierenversagen verursachen, daher sollten Tierhalter sofort einen Tierarzt aufsuchen!


Helfen Sie Ihren Tierhaltern die Wintergefahren und die Warnzeichen des Haustieres zu verstehen. Für Wohlbefinden und Sicherheit von Mensch und Tier.

Quelle:                                                                                                                                               

https://www.avma.org/public/PetCare/Pages/Cold-weather-pet-safety.aspx 
https://www.paws.org/library/pet-info/pet-care/cold-weather-tips/ 
https://www.animalhumanesociety.org/news/keeping-pets-safe-cold-weather

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