Schlagwort: Tierschutzgesetz

Tierschutz: Lücke zwischen Theorie und Praxis

Tierschutz und die Lücke zwischen Theorie und Praxis. Bauer stehen im Kuhstall.

Tierschutz wird in vielen Bereichen schon sehr gut umgesetzt. Geht es allerdings um Nutztiere in der Fleischwirtschaft, mahlen die Räder der Bürokratie auffallend langsam. Dabei liegt der Tierschutz nicht nur den Menschen in Deutschland am Herzen, sondern wird mittlerweile auf EU-Ebene diskutiert. Ende 2018 wurden in Luxemburg bei einer offiziellen EU-Tagung Leitlinien zu Haltung, Transport und Schlachtung von Nutztieren herausgegeben. EU-Prüfer betonen, dass beispielsweise der Schutz von Schweinen großer Bestandteil des neuen Leitfadens ist. Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen und verglichen mit der Welt, gelten in der EU die höchsten Tierschutzstandards. Doch was kommt wirklich bei den Tieren an?

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Ferkelkastration: Die Narkose bei männlichen Saugferkeln durch den Landwirt

Ferkel im Strohstall. Thema: Ferkelkastration, die Narkose bei männlichen Saugferkeln durch den Landwirt

Kastrationsnarkose bei männlichen Saugferkeln: Fristverlängerung bis 2021

Die Kastration männlicher Ferkel zählt bereits seit Langem zu den Streitpunkten zwischen Tierschützern und Landwirten. Züchter verweisen in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit der Kastration, da das Fleisch der Tiere sonst aufgrund der Produktion männlicher Hormone einen strengen Geruch annehmen würde. Außerdem lässt sich auf diese Weise das aggressive Verhalten, das unkastrierte Eber an den Tag legen, eindämmen. Vollkommen schmerzfreie Verfahren der Ferkelkastration, die von Tierschutzorganisationen eingefordert und von Tierärzten befürwortet werden, verursachen jedoch deutlich höhere Kosten, die sich viele Betriebe nicht leisten können.

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