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Reisen mit Tieren vorbereiten und verwalten

Eine Frau und ein brauner Hund sitzen auf einem Stein hoch in den Bergen. Thema Reisen mit Tieren - jetzt im Covetrus Blog lesen.

Reisen mit Tieren sind immer mit einer gewissen Herausforderung verbunden. Einerseits müssen rechtliche Verordnungen und Regelungen eingehalten werden, auf der anderen Seite gilt es, das Tier zu schützen und die Reisebedingungen an das Wohl des Tieres zu binden. Eine gute Vorbereitung gemeinsam mit dem Tierbesitzer ist hier ausschlaggebend. Diesem stehen Sie als Ansprechpartner für organisatorische und medizinische Fragen zur Seite.

Eine große Rolle spielen Einreisebestimmungen verschiedener Länder, die Beachtung des Impfschutzes und die Vorlage des Heimtierausweises. Alle herrschenden Bestimmungen und Vorschriften, die laut EU-Recht gelten, stellt hierbei in Deutschland das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zur Verfügung. Diese finden Sie hier in einer Übersicht. Neben all den formalen Voraussetzungen sollten Sie schließlich auch beurteilen, ob die Reise für das Tier verträglich ist und wie die stressige Transportsituation im Einzelfall zu handhaben ist.

Reisen mit Tieren vorbereiten und verwalten: Infos über die wichtigsten Bestimmungen

Für Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen innerhalb der EU gelten die Verordnungen Nr. 576/2013 und Nr. 577/2013. Hierbei spielen die eindeutige Identifikation und eine einwandfreie Tollwutsituation des Heimtieres eine Rolle. Ebenso ist der Zweck der Reise zu klären, aus dem hervorgeht, dass nicht etwa der Verkauf oder Besitzerwechsel angestrebt wird. Zu Handelszwecken sind nämlich andere Regelungen zu beachten.

Zur eindeutigen Identifikation des Heimtieres ist eine elektronische Kennzeichnung maßgeblich, welche der ISO-Norm 11784 oder 11785 entsprechen muss. Dies bedeutet, dass das Heimtier zwingend gechippt sein muss und dass der Chip an den jeweiligen Kontrollstellen ausgelesen werden kann. Dies Auslesung geschieht über eine HDX- oder FDX-B-Übertragung. Seit dem 3. Juli 2011 ist es zwingend, für neu gekennzeichnete Tiere diese Art von Chip zu verwenden. Ältere Tiere können auch mittels einer Tätowierung identifiziert werden. Erst wenn die einwandfreie Identifikation und Zuordnung des Heimtieres besteht, kann die für Reisen notwendige Tollwutimpfung vorgenommen und im Heimtierausweis eingetragen werden. Dieser Heimtierausweis trägt eine einheitliche Form und ist von Ihnen als Tierarzt auszustellen sowie bei Reisen vom Besitzer immer mitzuführen. Hierbei ist es wichtig, dass die Impfungen sich nach den Hinweisen des Impfstoffherstellers richten, gegebenenfalls aufgefrischt und mit einem inaktivierten Impfstoff (WHO-Norm) angewendet wurden. In diesem Maße wurde die deutsche Tollwut-Verordnung am 29.12.2014 gemäß der EU-Verordnung Nr. 576/2013 angepasst.

Pro Person dürfen höchstens fünf Heimtiere mit auf Reisen gehen. Diese Zahl darf nur in Ausnahmefällen überschritten werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Tiere zu einem Wettbewerb oder einer Sportveranstaltung verreisen. In allen Fällen ist eine klare Zugehörigkeit zum Besitzer, die aus dem Heimtierausweis hervorgehen muss, entscheidend. Des Weiteren dürfen Welpen unter 15 Wochen nur mit einem ausreichenden Tollwut-Impfschutz reisen, wobei es keine Rolle spielt, ob sie aus Deutschland verreisen oder ob es das Ziel- oder Transitland ist. Die Tollwutimpfung bei Jungtieren darf nach 12 Wochen erfolgen, wobei eine Blutabnahme nach wieder einem Monat und eine dreimonatige Wartefrist eingehalten werden muss.

Grundsätzlich gilt, sich auch umfassend über die Regelungen der einzelnen Länder zu informieren. So sind beispielsweise in Irland, Finnland und dem Vereinigten Königreich verschärfte Anforderungen bei antiparasitären Behandlungen zu beachten. Bei Reisen in Länder mit einem höheren Tollwutrisiko können bei einer Wiedereinreise nach Deutschland Blutuntersuchungen vorgeschrieben sein.

Die richtige Reisevorbereitung und Aufklärung

Vor der Reise sollten Sie nicht nur die gesetzlichen Regelungen mit dem Tierbesitzer abklären. Auch eine ausführliche Information über mögliche Reisekrankheiten gehört zur Reisevorbereitung. Vor allem vor der Gefahr durch Krankheitsübertragungen durch Zecken und Stechmücken in bestimmten Regionen ist zu warnen. Hier sollten Sie neben Verhaltenstipps auch zu einer sinnvollen Reiseapotheke beraten.

Das Tierwohl steht somit immer im Vordergrund. Deshalb sollte auch gut überlegt sein, ob gerade eine lange Reise für das Heimtier erträglich und ratsam ist. Zum einen gilt es individuell zu prüfen, ob das Heimtier gesundheitlich für eine solche Reise gewappnet ist. Ängstliche Tiere erfahren während der hektischen Reisezeit großen Stress. Pauschal kann gesagt werden, dass Hunde ihren Besitzern gerne überallhin folgen. Katzen hingegen schätzen die heimische Umgebung und man sollte sie eher nicht dieser entnehmen. Sollte eine Katze von klein auf eine Bindung zum Halter aufgebaut haben, dann ist nur in diesem Fall ein längerer Aufenthalt außerhalb der gewohnten Umgebung zu empfehlen. Weiter gilt zu bedenken, welche Reiserouten geplant sind. Wird der Ort oft gewechselt, dann sollte auch hier abgeschätzt werden, wie viel man dem Haustier zumuten möchte.

Die Vorbereitung des Transports

Reisen mit dem Tier, ein brauner Hund guckt aus dem Autofenster raus. Jetzt im Covetrus Blog lesen.
Reisen mit Tieren | Covetrus Blog © Kevin Kozicki | Adobe Photoshop Lightroom

Nicht zuletzt sind auch beim eigentlichen Transport des Tieres einige Punkte zu beachten. Die Wahl der Transportart und des Transportunternehmens sowie die Klärung der jeweiligen Transportbedingungen sind hier ausschlaggebend. Zum einen sollte sichergestellt werden, dass das Transportunternehmen eine Mitnahme von Haustieren erlaubt. Hierbei sind verschiedene Vorkehrungen im Vorhinein zu treffen. Eine Anschaffung einer Transportbox, eines Maulkorbs oder etwaiger Medikamente zur Beruhigung kann vonnöten sein.

Bei Flugreisen sind die Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft zu tierischen Passagieren zu klären. In der Kabine selbst dürfen Hunde und Katzen in der Regel bis ca. 5 kg und maximal 8 kg Körpergewicht mitreisen. Hierbei ist es wichtig, dass schon bei der Abmessung das Gewicht der Transportbox, sollte sie gefordert sein, mitzählt. Das Transportbehältnis muss wasserdicht und luftdurchlässig sein und darf die von der Fluggesellschaft vorgegebenen Handgepäckmaße nicht übersteigen. Alle größeren bzw. schweren Haustiere müssen in speziellen Flugboxen im Gepäck- oder Frachtraum mitreisen. Auch dies kann unnötigen Stress für sowieso schon ängstliche Tiere bedeuten. Eine ausreichend große Transportbox, in der sich das Haustier um sich selbst drehen kann, verschafft eine größere Sicherheit. Eine Eingewöhnung mit dem Transportbehältnis schon vor der Reise kann hier sinnvoll sein. Wichtig ist zudem, dass das Tier ausreichend Futter und Wasser während des Transports erhält.

Auch bei der Reise mit dem Auto sind zum Wohle des Tieres einige Vorkehrungen zu treffen. Bei einer längeren Autofahrt ist es wichtig, dass das Tier sich etwa im Kofferraum frei bewegen kann und der Raum zum Auslauf sicher durch ein Gitter zum Personenraum abgegrenzt ist. Auch bei der Autoreise sollte das Tier ausreichend Futter und zu trinken bekommen und außerdem ab und an etwas Auslauf bei kleinen Pausen erhalten.

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Tipps für einen katzenfreundlichen Tierarztbesuch

Katze in der Tierarztpraxis mit dem Stetoskop - Tipps für eine katzenfreundliche Praxis

Vorbereitungstipps für Katzenhalter, die Ihre Praxis besuchen

Der erste Schritt bei der Vorbereitung eines Katzenbesuchs in Ihrer Praxis ist die Vorbereitung der Katzenbesitzer. Die American Association of Feline Practitioners (AAFP) und die International Society of Feline Medicine (ISFM) gibt Katzenhaltern folgende Tipps:

  • Machen Sie die Katzen mit Transportboxen oder Tragetaschen vertraut.
  • Nehmen Sie etwas mit, das den Geruch von Zuhause trägt (ein Spielzeug oder eine Decke).
  • Proben Sie Besuche und Untersuchungen. Die Verwendung positiver Assoziationen durch Leckereien und ein beruhigendes Lob kann zu gewünschten Reaktionen und Verhaltensweisen führen.
  • Bleiben Sie ruhig. Ihre eigene Angst oder Ihr eigener Stress kann sich auf Ihre Katze übertragen.
  • Informieren Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt im Voraus, wenn Ihre Katze schnell ängstlich oder gestresst reagiert.

Tipps wie Sie Ihre Praxis katzenfreundlich gestalten können

  • Je nach Größe der Praxis können Katzen und Hunde voneinander ferngehalten werden.
  • Schaffung separater Wartebereiche durch Rücken an Rücken gedrehte Sitzgelegenheiten.
  • Ein separater Tisch im Wartezimmer ermöglicht den Katzenbesitzern, ihre Transportboxen und Tragetaschen außerhalb der Sicht von Hunden und anderen Tieren aufzustellen.
  • Ermöglichen Sie den Katzen freie Bewegung in Ihrem Untersuchungsraum während Sie sich mit dem Katzenhalter besprechen.
  • Platzieren Sie kleine Waagen in den Untersuchungsräumen, damit die Katzen den Raum nicht zum Wiegen verlassen müssen.
  • Sie können auch einen mit Doppeltüren ausgestatteten Käfig nutzen, so dass Katzen aus mehreren Winkeln angefasst werden können, was dazu beiträgt, dass sie sich ihnen nicht von vorne nähern müssen.

Quellen:

https://todaysveterinarynurse.com/articles/becoming-a-cat-friendly-practice/
https://www.avma.org/News/JAVMANews/Pages/120301m.aspx
https://www.avma.org/News/JAVMANews/Pages/101101a.aspx
http://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1016/j.jfms.2011.03.012
https://www.catvets.com/cfp/cfp
https://vetsuccess.com/blog/certified-cat-friendly-practice/
https://www.catvets.com/public/PDFs/PracticeGuidelines/NursingCareGLS.pdf

Haustierglück: Sicher durch den Winter

Baby, it’s cold outside! Während der Saison geben Gesundheitsexperten viele Ratschläge, wie man Winterunfälle und -verletzungen vermeiden kann – von Verschüttungen auf dem Eis bis hin zu Herzinfarkten beim Schneeschippen – nur dürfen wir unsere vierbeinigen Gefährten nicht vergessen. Haustiere können herzlicher sein als ihre haarlosen menschlichen Betreuer. Stellen Sie aber sicher, dass Ihre Tierhalter potenzielle Wintergefahren verstehen und wie sie ihre Haustiere zu dieser Jahreszeit glücklich, gesund und sicher halten können.


Ein Quäntchen Prävention

Bevor die volle Kraft des Winters einsetzt, empfehlen Sie Ihren Kunden, diese Präventivmaßnahmen zu ergreifen:

  • Bringt sie rein: Die American Veterinary Medical Association schlägt vor, dass Tiere vor dem Winter eine tierärztliche Vorsorgeuntersuchung haben, sofern sie in diesem Jahr noch nicht untersucht wurden. Kaltes Wetter kann Krankheiten wie Arthritis verschlimmern.
  • Halsbänder nochmals überprüfen: Die Auswirkungen kalter Temperaturen auf ein verlorenes Haustier können verheerend sein. Tierhalter müssen sicherstellen, dass ihre Haustiere mit Mikrochips versehen sind, mit aktuellen Tags und Halsbändern in gutem Zustand.
  • Haustier sicher im Innenbereich: Da jeder mehr Zeit im Inneren verbringen wird, stellen Sie sicher, dass Medikamente, giftige Lebensmittel und Chemikalien weggeräumt werden. Achten Sie auch auf Dekorationen, die umgestürzt werden und ein Feuer entfachen können.
  • Sei auf alles vorbereitet: Schneestürme, Eisstürme und Stromausfälle passieren. Familien sollten Notfallkits haben, die auch Lebensmittel, Wasser und verschreibungspflichtige Medikamente (im Wert von mindestens einer Woche) für ihre pelzigen Freunde enthalten.

Wandern im Winter Wonderland

Während Hunde noch für die tägliche Bewegung raus müssen (und viele lieben es, im Schnee zu toben), sollten Ihre Tierhalter folgendes beachten:

  • Die Liebsten an der Leine halten: Paws.org warnt davor, dass im Winter mehr Hunde verloren gehen als in jeder anderen Jahreszeit. Sie können ihre Geruchswege verlieren und desorientiert werden, was sie in Panik versetzt und davonlaufen lässt.
  • An einen Mantel denken: Die kurzhaarigen, dünneren oder kränkeren unter unseren Begleitern benötigen möglicherweise eine zusätzliche Schutzschicht gegen die Kälte.
  • Pfotenschutz nicht vergessen: Entfernen Sie Salz,Schneekristalle und Schlamm sofort nach der Rückkehr nach Hause (inkl.Überprüfung auf Risse oder Blutungen) und halten Sie das Haar zwischen den Zehen getrimmt, um Ablagerungen zu vermeiden. Eine Schicht Vaseline auf den Pfoten kann den Schutz vor Spaziergängen verstärken. Vergessen Sie nicht, es danach abzuwischen.
  • ACHTUNG – vom Eis wegbleiben: Vermeiden Sie es, auf gefrorenen Teichen, Seen oder Flüssen zu laufen. Es ist sowohl für den Menschen als auch für unsere besten Freunde gefährlich. Der Instinkt, ein Haustier zuretten, wenn es durch Eis fällt, kann tödlich sein.

In Innenräumen ist es am besten

Hunde und Katzen sollten beide im Winter im Haus gehalten werden, mit einem warmen, zugfreien Schlafplatz. Sie sind anfällig sich zu erkälten und zu unterkühlen, genau wie wir. Wenn Ihr Tierhalter einen Outdoor-Hund hat, stellen Sie sicher, dass der Hund Zugang zu Unterkünften,nicht gefrorenem Wasser und dicker, trockener Bettwäsche hat. Genau wie im Sommer sollten Besitzer ein Haustier niemals allein im Auto lassen!

Proaktiv gegen Frostschutzmittel vorgehen

Frostschutzmittel ist für Haustiere tödlich, auch in kleinen Mengen, und Tiere werden von seinem süßen Geschmack angezogen. Reinigen Sie verschüttete Flüssigkeiten sofort und verwenden Sie Produkte, die Propylenglykol anstelle des herkömmlichen Ethylenglykols enthalten. Das Abwischen von Pfoten, Gliedmaßen und Bäuchen nach einem Spaziergang ist eine gute Praxis, um Frostschutzvergiftungen und die gefährlichen Chemikalien im Salz und anderen Enteisungsmitteln zu vermeiden.

Auf ungebetene Passagiere achten 

Katzen (Haustiere mit Garagenzugang oder Streuner) sind dafür bekannt, sich unter Autos zu verstecken, in Radkästen zu kriechen und sich sogar an Motoren zu kuscheln, um im Winter warm zu bleiben. Schauen Sie sich um um zu sehen, ob sich eine Katze um Ihr Fahrzeug herum aufhält.

Vermeiden Sie zu viel Genuss zu den Feiertagen

Unsere Taillen haben die Tendenz, sich im Winter zu vergrößern, und die Taillen unserer Haustiere können es auch! Ermutigen Sie Ihre Tierhalter, das Gewicht und die Nahrungsaufnahme ihres Haustieres zu überwachen, während dieses im Winter weniger aktiv ist, und fragen ihn, ob es Fragen zum Kalorienbedarf für seinen Vierbeiner gibt.

Die Warnungen frühzeitig erkennen 

Stellen Sie sicher, dass Ihre Tierhalter folgende Warnzeichen der Unterkühlung bei ihrem Haustier erkennen, wenn es sich in der Kälte im Freien aufgehalten hat:

  • Schwacher Puls
  • Erweiterte Pupillen
  • Jammern, extremes Zittern oder verlangsamte Bewegung
  • Stupor oder Bewusstlosigkeit
  • Körpertemperatur unter 35 Grad Celsius

Unterkühlung kann Koma, Herzprobleme oder Nierenversagen verursachen, daher sollten Tierhalter sofort einen Tierarzt aufsuchen!


Helfen Sie Ihren Tierhaltern die Wintergefahren und die Warnzeichen des Haustieres zu verstehen. Für Wohlbefinden und Sicherheit von Mensch und Tier.

Quelle:                                                                                                                                               

https://www.avma.org/public/PetCare/Pages/Cold-weather-pet-safety.aspx 
https://www.paws.org/library/pet-info/pet-care/cold-weather-tips/ 
https://www.animalhumanesociety.org/news/keeping-pets-safe-cold-weather

Vier Tipps für Ihre Praxis

Jeder Leiter einer Tierarztpraxis weiß, dass es Möglichkeiten gibt, um Prozesse zu automatisieren, Technologie wirksam zum Einsatz zu bringen und höhere Umsätze zu generieren. Die Frage ist nur, welche Strategien haben sich am besten bewährt? Welche Taktik ist am wirksamsten? Was sollten Sie zuerst tun?

Wir von Covetrus möchten Sie dabei unterstützen, effizienter zu arbeiten, eine größere Wertschöpfung zu erzielen und den Gewinn zu steigern. Hier sind vier Tipps, um verborgenes Einnahmepotenzial zu entdecken.

1. Automatisieren Sie Terminerinnerungen.

Es gibt viele Arten, um Kunden an bevorstehende Termine zu erinnern, aber welche Methode ist die Beste? Unser Tipp: Variieren Sie. Je öfter Sie die gleiche Methode verwenden – ob E-Mails, Postkarten oder ein persönlicher Anruf – desto rascher verblasst diese Methode in der Wahrnehmung Ihres Kunden. Sprechen Sie mit Ihrem persönlichen Berater bei Covetrus, um Ihre Möglichkeiten zu optimieren.

2. Bieten Sie Wellnessprogramme an.

Termine legt man am besten fest, indem man zuerst einmal Erwartungen festlegt. Das kann über Wellnessprogramme erfolgen, also Vereinbarungen zwischen Ihnen und Ihren Kunden, welche Kontrollen und Untersuchungen deren Haustiere brauchen, um gesund zu bleiben. Schauen Sie sich unseren aktuellen Blog-Post zu Wellnessprogrammen hier an!

3. Stellen Sie Laboruntersuchungen in Rechnung.

Es klingt simpel, aber 17% aller Laborkosten werden niemals in Rechnung gestellt, weil es keine automatische Methode zur Überprüfung gibt, ob durchgeführte Laboruntersuchungen auch den bezahlten Rechnungen entsprechen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Praxisverwaltungssoftware es Ihnen einfach macht, eine Verbindung zwischen Ihren Laboruntersuchungen, Rechnungen und Einnahmen herzustellen. Das Team von Covetrus berät Sie gern.

4. Führen Sie Vorausbuchungen ein.

Die einfachste Art, Ihren nächsten Termin zu buchen, besteht darin, den Kunden während des aktuellen Termins darauf hinzuweisen. Bitten Sie Ihre Kunden einfach am Ende eines Termins, gleich schon den nächsten Termin für ihr Haustier festzulegen.